Januar

Das Jahr begann gemütlich mit unserem Jahreseinklang bei Glühwein und Fruchtpunsch im Wald.

 

Plötzlich ging alles ganz schnell: Die Pfadis werden an der Sofa-Hike erstmals unter ihrem neuen Sippennamen Flehbachexen teilnehmen. Die Wölflingsmeute hat sich den Namen Wolfsnacht gegeben.

 

Sofahajk 2018 – Flehbachhexen retten die Welt – 5. Platz in bundesweitem Wettbewerb

Schon in der Woche darauf nahm unsere Sippe Flehbachhexen das erste Mal an der Sofahajk teil. Dies ist eine bundesweite Tagesaktion für alle Sippen im BdP und findet nun schon zum dritten Mal statt. Und zwar immer in den Wintermonaten, wenn das Wetter das Sofa verlockender erscheinen lässt als eine echte Hajk – so nennen Pfadfinderinnen und Pfadfinder eine mehrtägige Wanderung mit Übernachtung im Zelt oder unter freiem Himmel.

Was sich die Veranstalter des BdP da ausgedacht hatten, hielt bundesweit 60 Sippen den ganzen Samstag auf Trab. Mit viel Kreativität lösten überall in Deutschland Pfadfindergruppen die ihnen gestellten Aufgaben, filmten sich dabei und übermittelten diese Filme an die Spielleitung: Es galt, sich gegen die Zombies zu verbarrikadieren, um schließlich einen Gefangenen sicher einzusperren und zu heilen – die Pfadfindertugenden wie Hilfsbereitschaft, Freundschaft und Rücksichtnahme waren schließlich die Geheimzutat zu dem rettenden Elixier. Nun mussten nur noch die Zombies geheilt werden: Als solche verkleidet, konnten sich die Retterinnen heranschleichen und das heilende Elixier verabreichen. Wir gratulieren unseren Hexen zum tollen 5. Platz bei ihrer Sofahajk-Premiere! [mehr]

Flehbachhexen bei der Arbeit …

 

31.01.2018 – Kochen

Die Wölflinge haben Nudeln mit Tomatensoße gekocht, die Flehbachhexen Tortellini mit Käse, Speck und Toast.

 

Februar

14.02.2018 – Kerzen ziehen und Schlampermäppchen nähen

Während die Flehbachhexen mit ihren Schlampermäppchen aus Kohtenstoff angefangen haben, haben die Wölflinge Kerzen gezogen.

Thinking Day

Trotz ordentlicher Kälte wurden anlässlich des Thinking Days Abzeichen des Vereins Nangu Thina e.V. verkauft. Je 3 Euro kostet eines dieser Badges, und mit Spenden kam am Schluß 135 € zusammen. So konnte für 45 südafrikanische Kinder oder Jugendliche der Jahresbeitrag für die südafrikanischen Pfadfinder übernommen werden.

Nachdem wir in der Woche vorher einen Film über Nangu Thina gesehen haben, wurden am Thinking Day die diesjährigen Abzeichen verkauft. Es war kalt, aber trotzdem waren alle mit großem Einsatz und viel Spaß dabei. Und zum Abschluss gab es einen schönen warmen Tschai. Insgesamt konnten 135 € gesammelt werden, d.h. für 45 südafrikanische Kinder oder Jugendliche kann der Jahresbeitrag für die südafrikanischen Pfadfinder übernommen werden. Allen fleißigen Spendensammlerinnen und -sammlern und natürlich allen großzügigen Spenderinnen und Spendern ein herzliches Danke!

März

Anfang März 2018 verbrachten wir ein langes Wochenende bei unserem Nachbarstamm, den Erdenburgern in Moitzfeld. Unter dem Motto „Sirius Schule für Hexerei und Zauberei“ drehte sich alles um magische Fähigkeiten.

Freitagabend wurde kurzerhand die KVB-Linie 1 in den Hogwarts-Express umfunktioniert, bevor man in Bensberg in den fahrenden Ritter – die Linie 227 – umstieg, um in Moitzfeld ein magisches Wochenende zu verbringen. Im mit schwebenden Kerzen dekorierten „großen Saal“ wies der sprechende Hut die Mädchen und Jungen den drei magischen Häusern zu: Whitherwings, Zilverwood und Evandunn wurden jeweils von einem Hauslehrer betreut.

Nach dem ersten Zurechtfinden galt es, in der Besenwerkstatt handgemachte Hexenbesen herzustellen. Es wurde durchaus spät, so manche Runde Werwolf wollte gespielt werden, ein wenig wurde auch gesungen, war doch der Hausherr und große Magicus Gonzo von der Erdenburg auf ein Butterbier vorbeigekommen. In einem Schlafsaal soll nächtens sogar ein magisches, achtbeiniges Wesen gesehen worden sein …

In der Nacht hat es dann geschneit, so dass man sich am nächsten Morgen durch den Schnee zur Winkelgasse aufmachte, um Brötchen zu kaufen. Nach dem Frühstück begann für die Häuser der Unterricht: „Magische Schriften und Der Tagesprophet“ bei Professor McGonagall, „Zauberstabkunde“ bei Professor Ollivander und „Zaubertränke“ – natürlich – bei Professor Snape. Auch Hauswappen mussten erstellt werden. Prof. Dumbledore wurde auffallend häufig in der Küche gesehen, er beaufsichtigte das Hauselfen-Praktikum, das die Häuser abwechselnd absolvierten.

Am Nachmittag galt es, die Flugeigenschaften der Besen in der Praxis zu testen. Das Quidditch-Turnier  forderte noch einmal alle Flugtalente heraus. Ein gemütlicher Abend mit seltsam gefärbtem Feuer folgte. Sonntags nach dem Frühstück galt es, die Abschlussprüfung zu bestehen. Auch, wenn weder Zauberstäbe noch elektrische Eulen zugelassen waren, konnten alle Häuser ein „Ohnegleichen“ erreichen. Somit sind alle Schüler qualifiziert, im nächsten Jahr wieder am Unterricht teilzunehmen.

April

Endlich werden die Tage wieder länger und das Wetter trockener. Die offizielle Scheckübergabe der Volksbank Köln-Bonn fand bei strahlendem Sonnenschein statt. Schon am frühen Morgen wuselten einige Wölflinge, Pfadis und fleißige Eltern an der Flehbachaue herum, um die Jurte das erste Mal aufzubauen. Herr Dohmen, Regionaldirektor der Volksbank Köln Bonn ließ es sich nicht nehmen, die Jurte zu besichtigen und hatte einen symbolischen Scheck über die gespendeten 2.500,- € dabei. Am Abend nach einem Elternnachmittag hatten wir Besuch der Eisvögel aus Heiligenhaus und der Erdenburger aus Moitzfeld. Es hat Spaß gemacht, bei unserem ersten Liederabend mit Ihnen am Lagerfeuer zu singen.

Mai

Waldfest

Beim Waldfest am 12.04.2018 war im Wildgehege in Brück einiges los. Der Verein für Unser Veedel e.V. hatte zum Picknick im Wald geladen. Dies konnten wir mit einer stimmungsvollen Versprechensfeier verbinden, bei der gleich vier unserer Wölflinge, nachdem sie schon eine ganze Weile dabei sind, ihr Wölflingsversprechen ablegten.

Die Nacht war entsprechend viel zu kurz, bis wir am nächsen Morgen das Karussell für das fest aufgebaut haben. Das war dann auch den ganzen Tag über sehr gut ausgebucht. Ein paar Eindrücke findet ihr in der Bildergalerie.

 

Pfingstlager

Freitag – Anreise und Aufbau

Freitag vor Pfingsten – endlich war die Schule zu Ende, so dass wir uns auf den Weg nach Maria Veen bei Reken im Münsterland machen konnten. Den Transporter hatten wir schon am Donnerstag beladen und nach Moitzfeld zu unserem Nachbarsstamm „Erdenburg“ gebracht, denn wie im Vorjahr wollten wir wieder gemeinsam lagern und hatten diesmal auch das Programm zusammen vorbereitet. So konnten wir mit leichtem Gepäck die Fahrt – im wörtlichen Sinn – in vollen Zügen genießen.

Glücklicherweise war unser Transporter schon vor den Bahnfahrern angekommen und bereits entladen. Recht zügig standen dann die Jurte, die Kohte der Flehbachhexen sowie das Weißzelt der Meute Wolfsnacht. Derweil hatten Schaf und Caramell eine leckere Suppe vorbereitet, bevor sich alle am Feuer in der Erdenburger Singejurte einfanden.

Samstag – Landesprogramm
Die Nacht war mit 4 °C doch recht kühl, und so waren die meisten froh, als am kommenden Morgen Kaffee und heißer Tee angeboten wurde. Nach der offiziellen Lagereröffnung mit über 500 Teilnehmern ging es mit dem Landesprogramm weiter.

Schon am Vorabend hatten die Meutenführungen seltsame Symptome gezeigt: Sie hüpften manchmal unvermittelt und konnten teilweise nur singen statt sprechen. Was am Anfang nur für Kopfschütteln sorgte, wuchs sich nach der Lagereröffnung zu einem ernsthaften, wenn auch recht unterhaltsamen Problem aus: Keine der Meutenführungen konnte ruhig stehen – geschweigen denn etwas erklären.  Erfreulicherweise konnte sich eine alte grauhaarige Meutenführung – zum Glück immun gegen die Epidemie – erinnern, dass diese Krankheit vor vielen Jahren schon einmal alle Meutenführungen befallen hatte. Sie wusste auch, was zu tun war. Das Rezept des Gegenmittels war jedoch in einer fremden Sprache geschrieben. Daher machten sich alle – teils hüpfend und singend – auf zum „Freien Volk“, das bei der Übersetzung helfen konnte. Doch auch deren Sprache verstand niemand, und so galt es, sich mit Händen und Füßen zu verständigen. Die kleinen Übersetzungsanleitungen mussten dann an wilden Piraten vorbeigeschmuggelt werden. Wurde eine Wölflingsgruppe erwischt, galt es, die Piraten im Duell mit Spaghetti-Schwertern zu besiegen: Wer nach dem Duell noch das längere „Schwert“ hatte, durfte die Übersetzungshilfe behalten.

Glücklicherweise konnten genug Übersetzungshilfen an den Piraten vorbei erbeutet werden, so dass das Rezept bald entschlüsselt war. Nach der Mittagspause galt es dann, die Zutaten zu erwerben: In verschiedenen Welten – Welt des Wassers, Welt des Wissens, Welt der Stille etc. – waren Aufgaben zu lösen, was mit einer entsprechenden Zutat belohnt wurde.

Am frühen Nachmittag konnte dann der Heiltrank gebraut werden, der grünlich und rauchend nicht sehr wohlschmeckend schien – aber bekanntlich hilft wohlschmeckende ja Medizin nicht so gut. Hier war anscheinend alles richtig gemacht worden, und die Meutenführungen wurden nach dem Trinken geheilt.

Während die Wölflinge Ihre Meutenführungen heilten, hatten die Pfadfinder andere Sorgen: Diese waren auf einem fremden Planeten gelandet, den es zu besiedeln galt. In den eigenen Ländern mussten Bauernhöfe, Naturschutzgebiete und Wohnhäuser errichtet werden, was bei den knappen Ressourcen recht schwierig war. Für Umweltsünden gab es „Karmapunkte“ als Strafe.

Der Samstagnachmittag endete für alle mit dem Singewettstreit, an dem wir das erste Mal in zwei Kategorien teilnahmen.

Während der abendlichen Singerunde erschien plötzlich eine seltsame Gestalt in der Jurte: Gregor, anscheinend ein Dimensionsreisender, war unverhofft bei uns gelandet und benötigte Hilfe, um seinen augenscheinlich nicht mehr gut funktionierenden Dimensions-Schlüssel zu reparieren. Dies sollte am Sonntag in Angriff genommen werden.

Sonntag – Stammesprogramm

Nach dem Frühstück wurden die Erdenburger und Sirius in die Luftdrachendimension teleportiert, wo die federleichten Luftdracheneier aus dunklen Röhren befreit werden mussten. Ein ziemlich nasser Spaß, aber immerhin wurden zwei Eier mit jeweils einer Zahl gefunden. Nach der Mittagspause war man anscheinend in einer Mittelalterdimension gelandete, wo es verschiedene Aufgaben für Spielleute (Improvisationstheater), Tuchfärber (Batiken), Fadenflechter (Freundschaftsbändchen) oder Gaukler und Artisten (Sport und Spiel) gab. Auch hier wurde plötzlich eine Zahl gerufen.

Die letzte Dimensionsreise führte alle in Gregors Raumschiff – die fliegende Flunder. Oh je, jetzt fiel es Gregor wieder ein: Als er das Schiff verlassen hatte, war es gerade in einen Asteroidensturm geraten. Schnell mussten Energiekugeln (Wasserbomben) her, um die sich nähernden Asteroiden zu zerstören. Leider hatte Gregor bei seiner überstürzten Abreise versehentlich den Rätsel-Generator gestartet, so dass zunächst immer eine Aufgabe zu lösen war, um eine Energiekugel zu bekommen. Damit durften dann die Asteroiden – in Form von Smutje und Tomte – abgeworfen werden. Doch Vorsicht, nicht zerstörte Energiekugeln wurden zurückgeworfen. Eine feucht-fröhliche Wasserschlacht entwickelte sich, bis alle Asteroiden zerstört waren. Bei der Explosion der letzten Asteroiden wurden wieder zwei Zahlen angezeigt. Was es damit wohl auf sich hatte?

Bevor dieses Rätsel gelöst wurde, gab es ein vorzügliches Abendessen. Die Flehbachhexen hatten sich in den letzten Wochen immer wieder mit dem Pfadfinderversprechen auseinandergesetzt und eine schöne Versprechensfeier vorbereitet, die bei Dunkelheit im Wald und bei Fackelschein stattfand. Anschließend wurde auch das Geheimnis der Zahlen offenbart: Es war der Code für zwei Zahlenschlösser, mit der die Werkzeugkiste von Gregor gesichert war. Endlich konnte er seinen Dimensions-Schlüssel reparieren. Und wundersamer Weise war in der Kiste auch ein Berg von Süßigkeiten.

Montag – Lagerabschluss
Nach einer für viele zu kurzen Nacht wurde am Montagmorgen schon früh geweckt. Schon vor der offiziellen Lagerabschlussrunde waren alle Zelte abgebaut und das meiste Material im Transporter verstaut. Am späten Nachmittag waren dann alle wohlbehalten wieder in Köln.

 

August

Die erste Alleinfahrt unserer Flehbachhexen stand an. Über Marienheide wanderten sie zur Aggertalsperre. Nachdem die Kohte aufgebaut war und es zum einzigen Supermarkt leider noch einmal ein paar Kilometer waren, wurde am nächsten Tag bei schönem Wetter geschwommen und gefaulenzt. Leider musste am letzten Morgen die Kohte im Regen abgebaut werden. Für den Ausblick von der Staumauer der Aggertalsperre haben die Mädels noch mal einen ordentlichen Umweg in Kauf genommen, bis die Fahrt schließlich in Dieringhausen endete.

September

Am ersten Septemberwochenende trafen wir uns mit unseren Freunden vom Stamm Erdenburg (Moitzfeld) und vom Stamm Kürten zu einem gemeinsamen Rüstlager für die Pfadistufe. Auch wenn es nachts ordentlich kalt war, brannte tagsüber die Sonne vom strahlend blauen Himmel. Beste Gegebenheiten also, um unsere pfadfinderischen Grundfertigkeiten zu verbessern.

Am Freitag wurden die Kohten und Jurten aufgebaut, bevor dieser nach dem Abendesen mit einer späten Lagerfeuer-Singerunde erst spät in der Nacht endete. Das absolute Highlight am Samstag war der Kochwettbewerb: Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden in drei Gruppen aufgeteilt, bunt gemischt über die drei Stämme. Aus vorgegebenen Zutaten sollte dann auf dem offenen Feuer ein leckeres Essen zubereitet werden. Nicht nur die Jury war vollauf begeistert, was da gezaubert wurde, auch untereinander wurde fleißig probiert.

Am Sonntag konnte an verschiedenen Posten vieles über Kohten, deren Aufbau, Vor- und Nachteile und einiges über ihre Geschichte gelernt werden, wobei die praktischen Aspekte natürlich im Vordergrund standen. Leider mussten dann die Zelte schon wieder abgebaut werden.

Es hat Spaß gemacht, zu sehen, wie gut die Pfadis der drei Stämme zusammengearbeitet haben und wieviel Spaß alle hatten. Wir freuen uns schon jetzt, Euch spätestens beim nächsten PfiLa wiederzusehen, gerne früher!

 

 

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